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Thomas

Schneider

400m
 
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Kontrastprogramm/Hallen DM 2015

Kontrastprogramm/Hallen DM 2015

01.03.2015 Thomas Schneider

Kaum waren die Feiertage überstanden und die letzte Rakete gezündet, da hieß es auch schon wieder Koffer packen für das erste Trainingslager des Jahres. Anfang Januar ging es für 3,5Wochen in den Sommer nach Südafrika.

30 Grad anstelle von 3 Grad. Sonne und blauer Himmel anstelle von Grau in Grau. 400m Grasrundbahn anstelle von 200m Tartanbahn in der Halle. Alles in allem einfach optimale Bedingungen.

Da wir auf 1200m trainiert haben fiel die Eingewöhnung trotzdem etwas schwer. Nach einigen Tagen war aber auch das kein Problem mehr.
Mit im Trainingslager waren außer meiner heimatlichen Trainingsgruppe um Eric Krüger, Janin Lindenberg und Matthias Lindner, noch Jonas (Plass) vom Asics Team Wendelstein und Kamghe (Gaba) von den Stadtwerke München, sodass mit Eric und mir die Staffel aus London wieder komplett war.
Im Training konnten wir uns dann gegenseitig pushen, sodass die Trainingsergebnisse unterm Strich sehr gut waren. Wir konnten uns alle in vielen Bereichen verbessern. Ob Kraft, Ausdauer oder Schnelligkeit, wir haben an jeder Schraube gedreht.
In den Trainingsfreien Stunden (auf Grund der hohen Temperaturen meist über mittag) wurde  versucht den Unistoff aufzuarbeiten oder über 11.000km hinweg zu skypen. Schließlich standen wenige Tage nach der Rückkehr die ersten Klausuren an.
Wieder zuhause war du Umstellung wie erwartet etwas schwer. Diesmal hieß es wieder 3Grad und Grau in grau anstelle von 30. Meinem Geist war es durchaus bewusst das es noch Winter war aber mein Körper wollte das partout nicht wahr haben. Also Heizung an und zwiebelprinzip beim bei der Kleidung. Gut das sich der Mensch relativ schnell anpassen kann.
Auf Grund der guten Leistungen im Trainingslager und den anschließenden Wochen entschlossen wir uns dazu eine kleine Standortbestimmung durchzuführen. Also hieß es kurzfristig auf nach Karlsruhe zu den Deutschen Hallenmeisterschaften. Nach 5Monaten ohne Wettkampf ist es immer ein wenig schwierig. Nichts des do trotz freute ich mich auf meinen Hallenstart. Anreise Freitag, Vorlauf Samstag und Finale am Sonntag.
Der Vorlauf fühlte sich noch etwas ungewohnt an. Im Finale hatte ich wieder Bahn 6, ganz außen. Dort kann ich mich zumindest voll und ganz auf mich konzentrieren. Startschuss, Die ersten meter vergingen wie im Flug, wie erwartet kamen Miguel (Rigau) und Alexander (Gladitz) in der zweiten Kurve an mir vorbei. Kein Problem, noch ist das Rennen nicht vorbei. Also ging es für mich auf Position 3 in die zweite Runde. Jetzt nicht panisch werden, cool bleiben und auf meine chance warten. Die kam dann Ausgangs der letzten Kurve. noch 50m, raus auf Bahn 2 und an Miguel vorbei. Alex war noch ein Stück weg, egal. voll gas vielleicht erwisch ich Ihn noch. Am Ende fehlten 8 Hunderstel.
Standortbestimmung erfolgreich absolviert. Das Rennen hat viel Spaß gemacht und mir gezeigt das ich auf einem guten Weg bin.